1. Apps programmieren: Grundlagen

Apps beflügeln nicht nur die Fantasien großer Softwareschmieden, sondern besonders auch die kleinerer Entwickler und Programmierer: über den App-Shop von Apple können diese praktischen Programme ohne eigenen Vertrieb theoretisch millionenfach verkauft werden.

Dabei müssen hochwertige und praxistaugliche Apps nicht kompliziert sein: viele Anwendungen des täglichen Bedarfs sind schnell programmiert und dankbare Abnehmer finden sich bei den weltweit derzeit über 200Mio Usern von Smartphones schnell.

Hier eine Kurzanleitung in mehreren Teilen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, was dabei zu beachten ist und wie man mit HTML5 und Java auch ohne höhere Programmiersprachen Apps programmieren kann.

Zunächst kann man zwei Arten von Apps unterscheiden:

  • Native Apps
    Von nativen Apps spricht man, wenn das App in Objective-C und Cocoa programmiert ist. Diese Apps können ohne Umwege an den App-Store geschickt werden und funktionieren danach auch ohne Internetverbindung
  • Web Apps
    Von einem Web-App spricht man, wenn das App auch auf einem (modernen) Browser läuft, der HTML5 versteht.
    Da alle modernen Smartphones auch mit modernen Browsern ausgerüstet sind, kann man davon ausgehen, dass Technologien wie die clientseitige Speicherung von Daten auf jedem Smartphone funktionieren.

Vorteile nativer Apps

  • Das Programmier-Framework von Apple ist mit Cocoa Touch, XCode und Interface Builder mit hilfreichen Werkzeugen ausgestattet, um zügig zu entwickeln – wenn man den langen Weg auf sich nimmt, die entsprechenden Sprachen zu erlernen
  • Verkaufen kann man nur native Apps – allerdings können Web-Apps in solche umgewandelt werden.
  • Schnelligkeit: 3D Echtzeit Ballereien bleiben bis auf weiteres ganz eindeutig nativer App Programmierung vorbehalten

Vorteile von Web-Apps

  • Web-Apps können von allen PCs und Smartphones aus genutzt werden und sind somit deutlich weniger hardwareabhängig
  • Dadurch: weniger Abhängigkeit von Apple (die NICHT jedes eingesendete App auch veröffentlichen)
  • Man benötigt keinen MAC, um zu entwickeln
  • Web-Entwickler können mit Ihren gewohnten Programmen entwickeln
  • Bugs können in Echtzeit gefixt werden (und nicht über den langsamen App-Shop)
  • Hardwarefeatures wie der Beschleunigungssensor oder das GPS benötigen zwingend heut‘ zu Tage kein natives Apple Framework mehr! Viele gerätespezifische Funktionen können heute über Frameworks wie z.B. PhoneGap angesteuert bzw. abgefragt werden

Und so geht es weiter…

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Eine Antwort auf 1. Apps programmieren: Grundlagen

  1. Louis Hügli sagt:

    Bin ein alter IT Entwickler, möchte in der neuen Welt kleine Applikationen entwicklen. Vorderhand mal zum Spass.
    Auf dieser Seite habe ich sehr kompakt Grundlagen-Infos erhalten.

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